Straßburg- womöglich eine der schönsten Städte der Welt

Travella/ Oktober 31, 2017/ Allgemein, Elsass, Europa, Frankreich, Straßburg/ 0Kommentare

Straßburg ist eine der schönsten Städte im Elsass und einige behaupten der ganzen Welt. Besonders die Altstadt mit ihren vielen Wahrzeichen zieht jährlich tausende Besucher in seinen Bann.

Genauso wie jedes Jahr ist meine Familie dieses Jahr wieder in diese wunderschöne Stadt gefahren. Ihr müsst nämlich wissen, dass das bei uns in der Familie zur Tradition geworden ist. Diese Tradition hält schon viele Jahre an. Damals habe ich noch eine halbe Stunde von der französischen Grenze weg gewohnt und in der Grundschule französisch statt englisch gelernt.

Wenn man in Straßburg ist gehört der Besuch des Straßburger Münsters mit dazu.

Das Liebfrauenmünster oder wie die Franzosen sagen La Cathédrale Notre-Dame feierte 2015 sein 1000-jähriges Jubiläum. Vor dem im gothischen und hochgothischen Stil erbauten Monstrum mit einem ca. 140 Meter hohen Turm fühlt man sich ganz klein und kommt von dem Staunen nicht mehr heraus.

Den unvollendeten Südturm (der “Turm” der auf dem Bild vorne zu sehen ist) kann man über 332 Stufen zu einer Plattform besteigen. Wer standhaft die langen Schlangen ausharrt, der kann sich bei gutem Wetter eine atemberaubende Sicht bis zu den Vogesen und zum Schwarzwald erfreuen.

Heute bin ich jedoch nicht hinaufgestiegen, sondern betrachtete das ganze Spektakel von unten.

Nicht nur von Außen auch von Innen ist das Münster betrachtenswert. Im Inneren der Kathedrahle sind der Engelspfeiler, die berühmte Silbermann-Orgel, die Astronomische Uhr und die Kanzel das Augenmerk.

Tipp: Ein Besuch lohnt sich für “massenfreundliche” Personen besonders zum Herbst- oder Frühlingsbeginn, den mit viel Glück könnt ihr im Herbst ab 11:38 Uhr oder im Frühling ab 12:24 Uhr der mysteriösen “grünen Strahl” betrachten. Für Menschen, die Massen eher meiden wollen wäre es ratsam darauf zu achten, dass sie zu keiner Ferienzeit, zu keinem Wochenende oder zu keinen Feiertagen (sowohl in Deutschland als auch in Frankreich 😉 ), von dem Bann der Stadt und des Münsters gefangen werden. Jedoch sind es meines Erachtens nach die Menschen, die neben den wunderschönen Bauwerken den Reiz der Stadt ausmachen.

Vor dem Straßburger Münster räkelt sich der Münsterplatz. Auf ihm ist meist viel getummel. Menschenmassen, die bei besonders belebten Tagen wie Fische im Rhein zu der Kathedrale strömen. Es kommen Touristen und Künstler aus aller Welt, um die  Schönheit der Kathedrale und der umliegenden Gebäuden festzuhalten.

Tipp:  Für diejenigen, die Massen eher meiden wollen wäre es ratsam darauf zu achten, dass ihr zu keiner Ferienzeit, zu keinem Wochenende oder zu keinen Feiertagen (sowohl in Deutschland als auch in Frankreich 😉 ), von dem Bann der Stadt und des Münsters gefangen werdet. Jedoch sind es meines Erachtens nach die Menschen, die neben den wunderschönen Bauwerken den Reiz der Stadt ausmachen.

Genug vom Straßburger Münster geschrieben. Let´s go to La Petit France!

La Petit France ist Straßburgs malerische Altstadt. Früher war es ein unbeliebter und finsterer Stadtteil und heute ist es von Romantik und Schönheit kaum zu übertreffen.

Ein Merkmal der Altstadt sind die Fachwerkhäuser. Häufig findet man in ihnen Restaurants, die zum Essen einladen.

Wenn wir schon beim Thema essen sind: Natürlich gehört zum Elsass der Flammkuchen und Baeckoffe (ein elsässischer Eintopf), aber auch Weinbergschnecken. Ja, ihr habt richtig gehört Weinbergschnecken.

Tipp: Probiert die Weinbergschnecken einmal ohne über die Vorspeise zu urteilen. Nehmt sie am besten mit Kräuterbuttersoße. Ich verspreche euch ihr werdet überrascht sein! 😉

Die beste Aussicht auf La Petit France habt ihr von Barrage Vauban. Von hier kann man auch die Saint-Thomas Kirche und den Straßburger Münster sehen.

Aussicht von der Barrage Vauban

Der Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre Marquies de Vauban (franz. General, Baumeister Ludwigs XIV. und Marschall von Frankreich) errichtete gegen Ende des 17. Jahrhunderts den Wall als Teil seiner Verteidigungsstrategie. Im Ernstfall hätte mittels einiger Schleusentore Wasser angestaut und um den südlichen Verteidigungsring geleitet werden können.

Heute findet man darin zahlreiche Ausstellungen. Momentan ist zum Beispiel eine Ausstellung über die Nazizeit und den deutsch-französischen Konflikt darin.

 

Natürlich hat Straßburg auch eine Neustadt, das “Deutsche Viertel”. Sie entstand nachdem Deutschland den deutsch-französischen Krieg 1970/71 gewann und das Gebiet eroberte. Da das neue Reichsgebiet Elsass-Lothringen eine neue Hauptstadt benötigte viel die Entscheidung auf Straßburg. Bei dem Krieg wurden jedoch drei der vier Stadtteile zertrümmert und so gab es keine andere Wahl als ein Neuaufbau. Es entstanden breite Boulevards, Jugendstilvillen und monumentale Prachtbauten aus der deutschen Gründerzeit-Architektur.

Ich hoffe euch hat der Trip durch Straßburg und die Reise durch die Geschichte gefallen!

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